Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: Mai 2026
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über Leistungen im Bereich Marketing, Performance Marketing, Content und damit verbundene Dienstleistungen zwischen Deravo (Unternehmen in Gründung; vollständige Anbieterangaben siehe Impressum, nachfolgend „Auftragnehmer") und dem Auftraggeber. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
§ 2 Vertragsschluss
Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend. Ein Vertrag kommt durch Auftragsbestätigung in Textform oder durch Aufnahme der Leistungserbringung zustande. Der Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung.
§ 3 Leistungen und Mitwirkung
Der Auftragnehmer erbringt die vereinbarten Leistungen mit fachgerechter Sorgfalt. Der Auftraggeber stellt rechtzeitig alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Zugänge und Materialien bereit. Verzögerungen aufgrund unterlassener Mitwirkung gehen nicht zulasten des Auftragnehmers.
§ 4 Vergütung und Zahlung
Es gilt die im Angebot vereinbarte Vergütung zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer. Rechnungen sind, sofern nicht anders vereinbart, innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zahlbar. Mediabudgets (z. B. Werbeausgaben bei Plattformen) sind nicht in der Vergütung enthalten, sofern nicht ausdrücklich vereinbart.
§ 5 Laufzeit und Kündigung
Laufzeit und Kündigungsfristen richten sich nach der individuellen Vereinbarung. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Kündigungen bedürfen mindestens der Textform.
§ 6 Nutzungsrechte
An erbrachten Arbeitsergebnissen erhält der Auftraggeber nach vollständiger Bezahlung die für den vereinbarten Zweck erforderlichen Nutzungsrechte. Eine Weiterübertragung an Dritte bedarf der Zustimmung des Auftragnehmers, soweit nicht anders vereinbart.
§ 7 Haftung
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Eine Garantie für bestimmte Werbe- oder Umsatzergebnisse wird nicht übernommen, da diese von plattform- und marktseitigen Faktoren abhängen.
§ 8 Vertraulichkeit
Beide Parteien behandeln vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich und nutzen sie ausschließlich für die Zwecke des Vertrags.
§ 9 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Erfüllungsort und – soweit zulässig – Gerichtsstand ist der Sitz des Auftragnehmers.
